Der Weg ist das Ziel


Das war mein Reisemotto. Doch nach den ersten paar hundert Kilometern erschienen mir die Strapazen jedoch etwas gross und der Weg noch sehr lang. Abbrechen? Keinesfalls! Die Lösung war simpel: – „aifach jeda Tag a bitz go Velofahra“

Mit dieser Reise wollte ich meine berufliche Karriere beenden und mich anschliessend dem aktiven Ruhestand widmen. Ich danke allen die mich in meinem Vorhaben bestätigt und während der Reise unterstützt haben. Besonderen Dank geht an meine Frau Monika und meinen Freund Norbert.

Der Entscheid, die Reise mit dem Zelt zu unternehmen, erwies sich durchwegs als richtig. Meine gesamte Camping-Ausrüstung war leicht und handlich – sie begleitete mich, ohne mich zu behindern.

In den nordischen Ländern ist das Campieren fast überall erlaubt. Dadurch entdeckte ich viele wunderschöne und eindrucksvolle Orte und konnte so meine Etappen flexibel gestalten. Bei Müdigkeit oder schlechtem Wetter musste ich mich nicht erst bis zu einer reservierten Unterkunft durchkämpfen, sondern konnte einfach dort bleiben, wo es für mich stimmte.

Die Campingplätze in Skandinavien sind meist grosszügig angelegt und bieten den vertrauten Standard. Als praktische Alternative zum Zelt können kleine Hütten mit Kochgelegenheit und mehreren Schlafplätzen unkompliziert gemietet werden.

Ich schätzte die Möglichkeit jeweils in einer gut ausgestatteten Küche einfache Mahlzeiten zu kochen und gemütliche Aufenthaltsräume benützen zu können.

Restaurants gehören in der Regel nicht zum Standard.